Was ist IPSC?
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International Practical Shooting Confederation Das IPSC-Schiessen entwickelte sich vom ernsten Hintergrund des Schießtrainings der Polizei und des Militärs zu einem reinen sportlichen „sich Messen“ mit festen Regeln. IPSC wird weltweit von der International Practical Shooting Confederation durchgeführt. Es ist ein internationaler Sport, betont Sicherheit und den sicheren Umgang mit Pistole, Genauigkeit, Kraft und Geschwindigkeit, bei den Wettkämpfen auf höchstem Niveau auf der ganzen Welt, von Argentinien bis Zimbabwe. |
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Geschichte Die Kunst des Schießens kann bis ins Mittelalter zurückverfolgt werden, aber erst im 19. Jahrhundert hat sich das Schießen tatsächlich in einer Sportart entwickelt. Die International Practical Shooting Confederation wurde offiziell im Jahre 1976 gegründet Der IPSC Sport wird heute in 83 Ländern weltweit, sogenannten Regions, nach einheitlichen Regeln ausgeübt, es gibt Wettkämpfe von Landesebene bis zur Weltmeisterschaft. Im Dreijahres-Rhythmus finden die Weltmeisterschaften (WORLD SHOOT) statt und versetzt dazwischen jeweils die Kontinentalmeisterschaften. Diligentia, Vis und Celeritas Obwohl seine Herkunft in den frühen 70er Jahren im Combatschiessen lag, hat sich IPSC mittlerweile zu einer reinen dynamischen Sportart entwickelt. Die “Amtssprache” im IPSC ist Englisch, alle Kommandos werden in dieser Sprache gegeben. Die Wertung jeder Übung teilt die Trefferpunkte durch die benötigte Zeit, aus dieser Kombination ergibt sich der besondere Reiz des Sports. IPSC steht unter dem Motto Diligentia (Genauigkeit), Vis (Kraft) und Celeritas (Geschwindigkeit), diese Anforderungen werden bei der Gestaltung der Stages (d. h. des Übungsaufbaus) berücksichtigt Im Gegensatz zu den üblichen Schießsportdisziplinen werden die Stages in jedem Match neu gestaltet, was auch die besondere Herausforderung beim IPSC ausmacht. Je nach Standbegebenheit wird vom Schützen auch eine hohe körperliche Belastung abverlangt. Laufparcours im knöcheltiefen Sand von einer Länge von 100 Meter und mehr sind nicht ganz ohne. Mehrere Ziele, bewegliche Ziele oder auch teilweise abgedeckte Ziele, welche alle auf kurzen und langen Distanzen, meistens auch während einer Bewegung oder im Laufen getroffen werden müssen. Auch Hindernisse erfordern Geschick und Beweglichkeit. Wettbewerbsfähige Strategien um die benötigte Zeit zu minimieren und andere Techniken sind alle ein Teil des IPSC-Schiessen.
Divisions und Wertungsklassen
Im IPSC gibt es Verschiedene Klassen (Divisions) und Wertungsklassen. Die verschiedenen Divisions sind: Standard, Revolver, Open, Production, Modified, seit 2005 ist auch IPSC schiessen mit Langwaffen genehmigt und die Variante mit Airsoftwaffen, genannt AIPSC. Es ist geplant, auch KK-IPSC, das Schießen mit Waffen des Kalibers .22 LfB in die Palette des IPSC-Schiessens aufzunehmen. Diese verschiedenen Divisions werden aufgrund der Waffe, Visier, Modifizierungen, Munition und anderen Faktoren getrennt.
Im IPSC gibt es in den meisten Divisions zwei verschiedene Wertungen, Major und Minor, die vom verwendeten Kaliber und manchmal auch von der Stärke der Patronenladung abhängt. Damit wird ein gewisser Ausgleich geschaffen für die schwierigere Handhabung größerer oder stärkerer Kaliber, da die Schützen einer Klasse unabhängig vom verwendeten Kaliber im gleichen Wettbewerb gegeneinander antreten.
Diese rasante und faszinierende Sportart erfordert überdurchschnittlich hohe Sicherheit bei der Waffenhandhabung, da der Schütze sich mit einer geladenen Waffe im Raum bewegt und - nach vorgegebenem Parcoursaufbau - Schüsse abgibt. IPSC ist ein unheimlich reizvoller, abwechslungsreicher Sport, der auch Zuschauern viel Spaß bringt.
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